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ist für mich nicht nur Hobby, sondern eine wunderbare Entspannung


 
Scampi im Speckmantel
auf gartenfrischem Salat 

1. Ein kleines Gericht als Vorspeise, für einen lauen Sommerabend mit Freunden, oder auch nur für den kleinen Hunger:

frische Scampis aus dem Panzer schälen, der Länge nach mit einem spitzen Messer leicht einritzen und den Darm entfernen. Danach leicht waschen und gründlich abtropfen lassen.
Die abgetrockneten Scampis in je eine dünne Scheibe rohen geräucherten Speck einwickeln.
In einer Pfanne mit ganz wenig Öl vier, mit der Hand flach geschlagene, Knoblauchzehen inkl. Schale zusammen mit den Scampis von beiden Seiten ein paar Minuten anrösten. Wenn der Speck
kross ist, sind auch die Scampis innen schön knackig. Nicht würzen, der Speck gibt genügend Geschmack ab.
Einen frischen sommerlichen Blattsalat mit Dressing (nach belieben) beträufeln und auf die Teller verteilen. Darauf einige Scampis legen ( 6 Stck. pro Person dürften reichen) und zusammen mit frischem Weißbrot servieren.

Dazu passt ein leichter Valpolicella oder ein Lugana, aber auch Prosecco oder ein Chiaretto aus Bardolino.

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2. Wohin mit alten Semmeln (Panini, Brötchen)?      Hier mein Vorschlag:

"PANCOTTO"   -   gekochtes Brot

Zutaten:   200g Pancetta affumicata cruda = geräucherter roher Speck, durchwachsen (Wammerl)
                  2 Knoblauchzehen, 2 Stangen Bleichsellerie, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Basilikum,
                  1/2 scharfe Peperoncini (oder Pulver), 1 Dose geschälte Tomaten (250g), 1 Flasche
                  pürierte Tomaten, Olivenöl, altbackene Semmeln, ca. 1 Lt. Fleischbrühe, frisch geriebener 
                  Parmesankäse
Zubereitungszeit ca. 30 Minuten, Garzeit ca. 1 Stunde

Die Knoblauchzehen schälen und kleinschneiden. Den von den Fäden befreiten Stangensellerie,
die Petersilie und das Basilikum waschen, trockentupfen und feinhacken. Den Speck und den Peperoncini fein würfeln.
In einem schönen großen Topf (Teflon oder Alu Spritzguß, damit nichts anbrennt) etwas Olivenöl erhitzen und darin den Speck anbraten bis das Öl Blasen wirft. Dann Knoblauch, Peperoncini, Sellerie, Petersilie und Basilikum dazugeben und 5 Minuten mitbraten. Tomaten aus der Dose und dem Glas dazugeben und bei mäßiger Hitze zugedeckt 15 min. schmoren lassen. In der Zwischenzeit die Semmeln in sehr dünne Scheiben schneiden und zu den Tomaten in den Topf geben. Unter ständigem Rühren ein paar Minuten durchziehen lassen und dabei die Semmelscheiben mit dem Kochlöffel zerdrücken. Die kochende Brühe aufgießen, durchrühren und bei mäßiger Hitze zugedeckt langsam köcheln lassen. Ab- und zu umrühren, damit die Suppe nicht anbrennt.
Bei Tisch frisch geriebenen Parmesan reichen.

Mein Tipp:
Vorausgesetzt der Speck ist schön würzig, keine weiteren Gewürze verwenden, da die Kräuter ihren Geschmack entfalten und der Parmesan das Salz ersetzt. Hat man keinen Peperoncini, nimmt man scharfes Paprikapulver oder Pfeffer aus der Mühle, aber dann erst am Schluss beigeben. 10 min. vor Garende noch einmal einen großen Schuss gutes Olivenöl dazugeben.
Will man die Suppe ergiebiger haben, also als Hauptgericht essen, nimmt man mehr Semmeln.
Ich esse es immer als delikates Hauptgericht. Schmeckt auch aufgewärmt hervorragend bzw. noch besser.

Auch hier passt ein Valpolicella sehr gut dazu.

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3. Meine absulut liebste Pasta:

Penne amatriciana a là Max

Zutaten für 6 Personen:
300g rohen geräucherten Bauchspeck vom Metzger in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden lassen
1 große gelbe Zwiebel
1 kleine scharfe Peperoncini
2 Dosen a' 250g geschälte gewürfelte Tomaten (sehr gut die ital. Marke "Muti)
1 kleine Flasche passierte Tomaten (ebenfalls von "Muti) 
gutes italienisches Olivenöl vom Gardasee
Parmesankäse

Zubereitung:
den Speck und die Zwiebel in nicht zu kleine Würfel schneiden
die Peperoncini zerkleinern

In einen Topf etwas Olivenöl geben und darin den Speck anbraten bis das Öl Blasen wirft, dann
die Zwiebelwürfel und die Peperoncini dazugeben und glasig dünsten- geht sehr schnell, da der
Speck sehr heiß ist.
Dann zuerst die Tomatenwürfel aus der Dose und danach die passierten Tomaten in den
Topf geben. Aufkochen lassen und ordentlich Olivenöl hineingeben.
Auf kleinster Flamme mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Ab - und zu umrühren.
Wenn der Speck weich ist, ist die Soße fertig. Die amatriciana braucht nicht weiter gewürzt zu
werden, wenn der Speck gut ist.
Achtung:
Die Soßenfarbe muss auf dem Teller ölig rot gelb sein, dann war das Quantum Öl genau
richtig und schmeckt köstlich.
In einen großen Topf reichlich Wasser geben, gut salzen und in sprudelndem Salzwasser die Penne
"al dente" kochen.
Es schmecken auch "Spaghetti" oder "Gnocchi di patate" wunderbar.
Pasta in den Teller geben, Soße darübergießen und je nach Gusto jeden Gast selber frischen Parmesan
darüber reiben lassen.
Auch hier gehört ein guter Rotwein dazu.
Valpolicella oder ein nicht zu schwerer Wein aus der Toscana passen gut.

buon appetito